DRIVER NR. 3

 

Als Multitasking noch als Benefit verkannt wurde, hätten wir Sie machen lassen. Da die Zeiten vorbei sind, empfehlen wir Ihnen ... 

 

 ... sich jetzt ausschließlich  

auf folgende Fragen
in Ruhe  

zu konzentrieren:

Sind Sie Fingerklopfer, Beinwipper, Schnellsprecher? Fügen Sie so mancher Bemerkung ein "schnell, kurzfristig, möglichst gestern" bei? Möchten Sie öfter mal jemandem helfen oder ihm beim Gehen die Schuhe flicken? Viel zu tun, keine Zeit? Ist Ihr Blackberry stärker als Sie? Nein, aber Ihre Uhr? Tun Sie vieles parallel? Ertappen Sie sich oft dabei, dass Sie Dinge bis kurz vor der Deadline aufschieben, um sie dann im Rekordtempo abzuarbeiten? Ganz ehrlich - verwechseln SIe oft Tempo machen mit Hektik? Oder bekommmen SIe Ähnliches gesagt?       

 

Sollten Sie mehr als die Hälfte dieser Fragen mit JA beantworten, hier 3 Tipps von uns:

 

  1. Wir sind ausgebildet, Ihnen sagen zu sollen: "Nehmen Sie sich Zeit!" Da wir selbst viel arbeiten und das nicht hinkriegen, empfehlen wir Ihnen, was uns hilft: festgeschriebene, regelmäßige, durch nichts störbare Auszeiten während des Tages. Das funktioniert. Wir haben alle Menschen an unserer Seite, die dabei helfen können, ein kurzes Zeitintervall freizuhalten.
    Nun sollten wir Ihnen sagen: "Meditieren Sie!" Wir kommen schon gar nicht dazu, darüber nachzudenken. Sie? Wenn nicht, empfehlen wir Ihnen, während dieser Auszeit das zu tun, was Sie garantiert gerne tun: vor die Tür gehen und Kurzspaziergang, Kinder anrufen, während Sie Auto fahren Ihre Lieblingsmusik hören und dabei das Telefon abstellen ... 
  2. Bitten Sie Ihren Partner oder Ihren besten Freund, Ihnen so lange ohne Pause zuzuhören, bis Ihnen die Puste ausgeht. Vergessen Sie nicht, genügend guten Wein bereit zu halten. Das ist eine ganz schöne Zumutung, aber so profitabel, dass es lange dauern kann ;-)
  3. Was SIe brauchen, sind langfristige Ziele, die sukzessive die Stelle kurzfristiger Aktionen einnehmen können.
    Gegen Aktionismus helfen - erinnern Sie sich - klare Zielvereinbarungen und klare Priorisierung. Sammeln Sie Ihre Leute um sich, wählen Sie einen gut strukturierten, gelassenen Moderator und legen SIe los.
  4. Wenn Sie konsequent sind, spüren Sie mehr Gelassenheit bei mindestens gleichem Erfolg. Wenn Sie Lust haben, nach diesen ersten Schritten weiter daran zu arbeiten, rufen Sie uns an.

 

Mister HURRY UP! ...
 

  • setzt SIe ständig unter Strom. An Energie mangelt es Ihnen nicht.
  • ist "in". Er begleitet viele, die sehr beschäftigt sind, volle Schreibtische haben, Sport und Freizeit mit einem reichen, anspruchsvollen Programm bedenken und nie spontan für ein Glas Wein oder eine Tasse Kaffee Zeit haben.
  • imponiert zunächst enorm.
  • liebt das Chaos. Wenn SIe sich verzetteln, hat er sein Ziel erreicht. Ruhe und Entspannung sind inakzeptabel.
  • macht Sie zu einem unruhigen Geist: "Ich muss die Dinge grundsätzlich schnell machen. Die anderen müssen da schon mit." Bedauerlicherweise kümmert ihn wenig, ob gerade Tag oder Nacht ist.
  • ist kein Meister im Qualitätsmanagement. "Nicht trödeln" und "hudeln" liegen nahe beeinander. Gemeint ist, dass für so manche vermeidbare Fehler und Reparaturkosten in Organisationen nicht der viel strapazierte "Tunnelblick" verantwortlich ist, sondern Mister Hurry Up!