DRIVER NR. 5


Stark sein wollen und nicht rot werden wollen, folgen dem gleichen Mechanismus.
Das Faszinierendste ist ... 

 

 ... dass die eigene Wirkung auf das Gegenüber einer bemerkenswerten Fehleinschätzung unterliegt. Bevor wir das klären, stellen Sie sich bitte folgende Fragen:

Ihre Haltung ist aufrecht, Sie gehen mit festem, schnellem Schritt? Sie lächeln nicht einfach so? Eine Diskussion beruht auf einem sachlichen Fundament, Befindlichkeiten haben da nichts zu suchen? Keine Angst, wieso auch? Emotionen bleiben zuhause? Sie vermeiden es, überrascht zu werden? In Ihrer Überzeugung finden Sie die besten Lösungen im Alleingang? Konkurrenz reizt Sie? Sie sind nicht konfliktscheu? Konstruktiver Widerstand imponiert Ihnen? Vertrauen ist eher nicht ihr Ding? Never give up? 

 

Sollten Sie mehr als die Hälfte dieser Fragen mit JA beantworten, hier 3 Tipps von uns:

 

  1. Das Folgende ist für Sie ungefährlich, denn SIe werden nie in die Versuchung kommen, die Umsetzung dieses Tipps zu übertreiben. Wir sind Ihnen noch eine Klärung schuldig (s.o.):
    Ihre Stärke kommt besonders dann zum Vorschein, wenn Sie am wenigsten dafür tun. Wussten Sie, dass die überwiegende Zahl der Menschheit Erröten charmant und vertrauenerweckend findet - ob männliches oder weibliches? Dass ein hoher Anteil der evolutionären Ausstattung des Menschen darauf ausgerichtet ist, zu identifizieren, ob jemand ein vertrauenswürdiger, authentischer Kooperationspartner ist? Dass Menschen bereit sind, das Fehlen oder das Vortäuschen dieser Eigenschaften selbst unter Inkaufnahme eigener Verluste zu bestrafen? 
    Tun Sie also ab und zu etwas dafür, Teile Ihrer Rüstung ohne Reue abzulegen. Ein Lächeln, gerade von Ihnen, ein offener, warmer Blick, ein Scherz - am besten über sich selbst - verzaubern. Einfach mal zugeben "Mist gebaut" oder "Ich habe keine Ahnung" macht Sie zwar berührbar, aber nicht angreifbar. Diese Augenblicke sind die eigentlichen Erfolgsmomente starker Menschen. Andere erinnern sich daran und schätzen Sie dafür.
  2. Wir wissen, dass Sie sich gerne mit anderen messen.
    Gut so - das bringt Sie weiter. Voraussetzung dafür ist ein uralter Mechanismus, der Sie weniger weit bringt: Die schnelle Klassifizierung Ihres Gegenübers in Freund oder Feind, Winner oder Loser und dazu die Tendenz zu "Schwarz oder Weiß". Konsequenz daraus ist Ihre Entscheidungsstärke. Was allerdings Menschen betrifft, nimmt Ihnen dieser Mechanismus erhebliches Potenzial. Außer Ihnen fällt rechtzeitig etwas dazu ein, Leute aus diesen "Schubladen" wieder herauszukriegen. Denn es liegt als Führungskraft in Ihrer Verantwortung, Menschen langfristig mitzunehmen und weiterzuentwickeln, nicht nur zu selektieren. Außer Sie lieben Fluktuation und das Unternehmen hat das Kapital dafür.
    Machen Sie es sich zur Aufgabe, bewusst Menschen die Chance zu geben, sich Ihren Respekt zu erwerben. Aufgaben und Wege, die Sie Menschen nicht zutrauen, vergeben Sie nicht, gestatten Sie nicht und erwarten Sie nicht. Also finden sIe auch nicht statt. Bei der Ideenfindung, wie das zu ändern ist, würden SIe uns sicher nicht helfen lassen, also tun Sie es selbst ;-)
  3. Müssen Sie alles alleine machen? Wenn Sie es logisch betrachten, schwächen Sie sich damit tatsächlich. Nicht einmal Sie sind in der Lage, alles, was in Ihrer strategischen Verantwortung liegt, auch am besten zu machen. Das heißt, je mehr Sie sich aufladen, desto mehr Abstriche verlangen die einzelnen Themen von Ihnen und desto mehr Abstriche müssen Sie übrigens bei Ihrer körperlichen Gesundheit in Kauf nehmen. Reale Stärke ist, im richtigen Moment das Richtige zu tun - oder es den Richtigen tun zu lassen. Ganz ehrlich - es geht gar nicht allein darum, welchen Qualitätsanspruch Sie haben. Es geht um Ihre Angst vor Nähe und Enttäuschung und um Ihre Angst, Schwäche zu zeigen. Lassen SIe sich trotzdem gelegentlich darauf ein. Ihre Narben wissen, wie es sich im schlechtesten Fall anfühlt. Mehr kann nicht passieren. Sie können nur gewinnen.
  4. Wenn Sie konsequent sind, spüren Sie mehr Gelassenheit bei mindestens gleichem Erfolg. Wenn Sie Lust haben, nach diesen ersten Schritten weiter daran zu arbeiten, rufen Sie uns an.

 

Mister BE STRONG! ...
 

  • macht Sie zum Fels in der Brandung. Ihre Umwelt sieht fasziniert auf einen entscheidungsstarken Strategen, der einfach die Ruhe bewahrt. Sachlich, überlegen - "Sieger".
  • macht Sie erfolgreich.
  • hält Ihnen alles und alle vom Leib, das und die Sie nicht brauchen können -  hervorragend. Besonders die, die für Sie am wichtigsten wären.
  • glaubt, Felsen hätten keine Ohren - da oben ist es sehr laut. Nuancen zwischen Menschen, zwischen Kulturen, in Ihnen selbst werden locker übertönt. Kollateralschäden nicht ausgeschlossen.
  • fühlen Sie oft gar nicht. Sich selbst auch nicht, dafür sorgt er: "Keine Schwächen!" Wenn Sie erst ein paar Jahre später umso heftiger fühlen, kümmert ihn das nicht.
  • lässt sich nicht helfen. Belastung lädt er Ihnen gerne auf, Ergänzung nicht. Das könnte ihn gefährden. Er ist am liebsten allein mit Ihnen ;-) und findet alle möglichen Verkaufsargumente für Distanz - autark sein, ein Macher sein, Spaß haben, ein cooler Typ sein, sich nicht verpflichten müssen ...
  • verwechselt Selbstvertrauen mit Nichtvertrauen. Er vermeidet Angst oder Gefühl so panisch, dass eine Menge Ihrer Energie in die "Rüstungsindustrie" fließt. Vertrauen müssen Sie also selbst.